Hallux valgus

Als Hallux valgus bezeichnet man eine Deformität der Großzehe mit Fehlstellung nach außen und knöcherner Vorwölbung an der Innenseite des Großzehengrundgelenks. Schmerzen, Schwellung und Rötung werden v. a. im Bereich der knöchernen Vorwölbung angegeben. Es handelt sich um die häufigste und bedeutsamste Zehendeformität. Frauen sind hiervon häufiger als Männer betroffen.

Konservative Therapie

Konservative Maßnahmen eignen sich, akute Schmerzen und Entzündungen im Fuß zu lindern. Sinnvoll sind in dieser Phase weite, weiche Schuhe. Auch Schuheinlagen können eine Erleichterung bewirken. In den meisten Fällen nimmt die Fehlstellung aber trotzdem weiter zu. Für eine tatsächliche Korrektur ist eine Operation nötig.

Operative Therapie

Eine leichte Fehlstellung kann gelenknah korrigiert werden. Mit einem V- oder L-förmigen Schnitt durchtrennt man dabei den Mittelfußknochen der Großzehenstrahls und schiebt ihn in seine korrekte Stellung zurück. Anschließend wird der Knochen mit einem Draht oder einer Schraube in dieser Stellung fixiert. Der überstehende Knochen wird abgetragen.

Bei gröberen Fehlstellungen wird die Korrektur weiter in Richtung Mittelfuß verschoben. Mit dieser OP-Technik können wir auch einen deutlich ausgeprägten Hallux valgus korrigieren. Einen Knick in der Großzehe beheben wir, indem wir einen kleinen Knochenkeil entnehmen (sogenannte Akin-Osteotomie).

Die Nachbehandlung erfolgt schon nach wenigen Tagen mit Vollbelastung in einem Konfektionsschuh, z. B. Sportschuh.

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Arztteam Fußchirurgie

Frank Käber

Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie
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