Arthrose im Sprunggelenk

Individuelle Therapie - je nach Stadium Ihrer Arthrose

Für jedes Stadium bieten wir Ihnen genau die Therapie, die Ihre Beweglichkeit am besten wiederherstellt. Orthopädisches Schuhwerk, Sprunggelenkarthrose-Übungen, arthoroskopische Eingriffe oder Einsatz eines künstlichen Gelenkes - welche Behandlung bei Ihnen in Frage kommt, besprechen wir mit Ihnen bei einem persönlichen Gespräch.

Operative Behandlungsmethoden:

Arthroskopie

Finden sich auf Ihren Röntgenbildern knöcherne Wucherungen, können diese minimal-invasiv im Rahmen einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) abgetragen werden. Dabei führen wir über einen kleinen Schnitt eine kleine Kamera und über einen zweiten Schnitt die Operationsinstrumente in das Gelenk ein. Nun können wir selbst relativ große knöcherne Wucherungen gewebeschonend entfernen. Eine vollständige Beseitigung Ihrer Arthrose ist so zwar nicht möglich, wir erreichen dadurch jedoch eine deutliche Schmerzverringerung und größere Bewegungsfreiheit.

Implantation einer Sprunggelenk-Prothese

Es besteht auch die Möglichkeit, das obere Sprunggelenk operativ durch ein künstliches Gelenk (eine Prothese) zu ersetzen und so die Beweglichkeit des Gelenkes zu erhalten. Selbst nach 10 Jahren sind 85-90% der Prothesen noch intakt. Falls doch eine Lockerung auftreten sollte, kann das künstliche Gelenk in vielen Fällen gewechselt werden.

Sprunggelenk-Versteifung (Arthrodese)

Wenn die eben genannten OP-Verfahren nicht in Frage kommen, kann das Sprunggelenk auch operativ versteift werden. Dazu entfernen wir den zerstörten Knorpel aus dem Gelenk und verschrauben das Sprungbein fest mit dem Schienbein. Nach 6-12 Wochen sind beide Knochen stabil zusammengewachsen und Sie können Ihren Fuß wieder nahezu unbegrenzt belasten. Daher ist eine Versteifung gerade für jüngere, aktive Patienten sinnvoll.

Arztteam Fußchirurgie

Frank Käber

Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie
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