Endoskopische Wirbelsäulenchirurgie: Ein ultraminimalinvasiver Weg bei ernsthaften Wirbelsäulenbeschwerden

Anhaltende Rückenschmerzen, ausstrahlende Beschwerden in Arme oder Beine, ein Bandscheibenvorfall oder eine Verengung des Wirbelkanals können den Alltag deutlich belasten.
In der Chirurgischen Innenstadtklinik Minden klären wir sorgfältig ab, welche Ursache hinter Ihren Beschwerden stehen kann und welche Behandlungsmöglichkeiten im individuellen Fall infrage kommen. Ein Schwerpunkt liegt auf der endoskopischen Wirbelsäulenchirurgie – einem minimalinvasiven Verfahren, das je nach Befund eine gewebeschonende operative Behandlung ermöglichen kann.
Ziel ist es, Ihre Beschwerden sorgfältig einzuordnen, Ihre Fragen verständlich zu beantworten und gemeinsam die nächsten medizinisch sinnvollen Schritte zu besprechen.
Eine ärztliche Abklärung Ihrer Beschwerden kann sinnvoll sein, wenn diese länger anhalten, wiederkehren oder Ihren Alltag zunehmend einschränken. Dazu gehören zum Beispiel:
- Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule oder Halswirbelsäule
- Schmerzen, die in Arme oder Beine ausstrahlen
- Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Kraftminderung
- bekannte Befunde wie Bandscheibenvorfall oder Spinalkanalstenose
- zunehmende Einschränkungen beim Gehen, Stehen oder Sitzen
- Beschwerden, die trotz bisheriger Behandlung nicht ausreichend besser werden
Ob eine operative Behandlung infrage kommt, lässt sich erst nach einer individuellen Untersuchung und Beurteilung Ihrer Befunde klären.
Was bedeutet endoskopische Wirbelsäulenchirurgie?
Die endoskopische Wirbelsäulenchirurgie ist ein minimalinvasives Operationsverfahren an der Wirbelsäule. Über einen kleinen Hautschnitt wird ein Endoskop eingeführt, mit dem betroffene Strukturen unter direkter Sicht dargestellt und behandelt werden können.
Das Verfahren kann je nach Befund dazu beitragen, umliegendes Gewebe zu schonen und die Belastung durch den Eingriff zu reduzieren. Ob diese Methode für Ihre Situation geeignet ist, wird im persönlichen ärztlichen Gespräch geprüft.
Eine Operation ist immer eine individuelle Entscheidung. Deshalb besprechen wir mit Ihnen auch, ob konservative Maßnahmen weiterhin sinnvoll sind oder ob ein operativer Eingriff medizinisch erwogen werden sollte.
Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Arthrex GmbH
Erkrankungen und Beschwerden der Wirbelsäule, die wir sorgfältig abklären und behandeln

In der Wirbelsäulenchirurgie der Chirurgischen Innenstadtklinik Minden werden unterschiedliche Erkrankungen und Beschwerden der Wirbelsäule sorgfältig abgeklärt und behandelt. Welche Therapie medizinisch sinnvoll ist – zum Beispiel eine endoskopische Wirbelsäulenchirurgie oder ein anderes Behandlungsverfahren –, wird individuell nach Untersuchung und Befunden entschieden. Zu diesen Erkrankungen und Beschwerdebildern zählen unter anderem:
- Bandscheibenvorfall: Dabei kann Bandscheibengewebe auf Nervenstrukturen drücken und Schmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle verursachen.
- Spinalkanalstenose: Bei einer Spinalkanalstenose, also einer Verengung des Wirbelkanals, kann Druck auf Nerven entstehen. Dies kann Rücken- und Beinschmerzen oder eine eingeschränkte Gehstrecke begünstigen.
- Bandscheibenerkrankungen: Verschleiß- oder altersbedingte Veränderungen der Bandscheiben können mit anhaltenden Beschwerden verbunden sein.
- Wirbelgleiten und Instabilitäten: Hierbei können einzelne Wirbelsäulenabschnitte ihre Stabilität verlieren oder sich gegeneinander verschieben.
- Skoliose und Wirbelsäulendeformitäten: Verkrümmungen oder Fehlstellungen der Wirbelsäule können unterschiedliche Ursachen haben und müssen individuell bewertet werden.
- Osteoporotische Wirbelkörperfrakturen: Bei verminderter Knochendichte kann es zu Brüchen oder Einsinterungen der Wirbelkörper kommen.
- Entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule: Dazu gehört zum Beispiel die Spondylodiszitis, also eine Entzündung der Bandscheibe und angrenzender Wirbelkörper.
- Tumorbedingte Instabilitäten: Auch Stabilitätsverluste der Wirbelsäule durch gutartige oder bösartige Tumoren können eine spezialisierte Abklärung erforderlich machen.
Nähere Informationen finden Sie auch in unserem Flyer (PDF).
Endoskopische Wirbelsäulenchirurgie: Diagnostik und Therapie: Schritt für Schritt
1. Beratungstermin vereinbaren
Sie nehmen telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit uns auf. Wenn bereits Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung vorliegen, können diese für die erste Einschätzung hilfreich sein.
2. Befunde gemeinsam prüfen
Im persönlichen Gespräch werden Ihre Beschwerden, vorhandene Untersuchungsergebnisse und bildgebende Befunde sorgfältig eingeordnet. Falls erforderlich, wird besprochen, welche ergänzende Diagnostik sinnvoll sein kann.
3. Behandlungsmöglichkeiten besprechen
Auf Grundlage der Untersuchung wird geklärt, welche konservativen oder operativen Optionen infrage kommen. Dabei wird auch erläutert, welche Chancen, Grenzen und Risiken mit einem möglichen endoskopischen Eingriff an der Wirbelsäule verbunden sind.
4. Behandlung und Nachsorge planen
Wenn eine Behandlung in der Chirurgischen Innenstadtklinik Minden erfolgt, begleiten wir Sie von der Vorbereitung über die Behandlung bis zur Nachsorge. Die weitere Abstimmung erfolgt bei Bedarf auch mit Ihren behandelnden Haus- oder Fachärztinnen und Fachärzten.
Persönliche ärztliche Begleitung in unserer Belegklinik
Die Chirurgische Innenstadtklinik Minden ist eine Belegklinik. Das bedeutet in der Regel: persönliche ärztliche Begleitung, feste Ansprechpartner und kurze Wege während Ihres Aufenthalts.
Für Patientinnen und Patienten kann das besonders hilfreich sein, weil Beratung, Aufklärung, Behandlung und Nachsorge eng miteinander verbunden werden.
Ihr ärztliches Team
Beratungstermin zur endoskopischen Wirbelsäulenchirurgie vereinbaren
Sie möchten Rückenbeschwerden, Rückenschmerzen oder Befunde an der Wirbelsäule abklären lassen? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme:
Telefon: 0571 / 87000
E-Mail: info@innenstadtklinik.de
Adresse:
Chirurgischen Innenstadtklinik Minden
Brühlstraße 33
32423 Minden
Bitte senden Sie keine sensiblen Gesundheitsdaten, Befunde oder Bilddateien unverschlüsselt per E-Mail.
Überregional gut erreichbar – spezialisiert auf endoskopische Wirbelsäulenchirurgie
Die Chirurgische Innenstadtklinik Minden ist für Patientinnen und Patienten mit Wirbelsäulenbeschwerden überregional gut erreichbar. Im persönlichen Beratungstermin wird geprüft, welche Ursache hinter den Beschwerden stehen kann und ob eine konservative Behandlung, eine endoskopische Wirbelsäulenchirurgie oder ein anderes operatives Verfahren medizinisch sinnvoll ist..
Durch die Lage zwischen Bremen, Osnabrück und Hannover sowie die Anbindung über A2 und A7 ist ein Beratungstermin auch für Patientinnen und Patienten aus dem Ruhrgebiet, dem Raum Frankfurt oder Norddeutschland gut plan- und erreichbar. So lässt sich eine spezialisierte Abklärung bei Wirbelsäulenbeschwerden mit einer gut organisierbaren Anreise verbinden.
Warum die Chirurgische Innenstadtklinik für endoskopische Wirbelsäulenchirurgie?
Wir verbinden spezialisierte chirurgische Versorgung mit persönlicher Betreuung und kurzen Entscheidungswegen.
Patientinnen und Patienten profitieren von:
- persönlicher ärztlicher Beratung
- sorgfältiger Prüfung vorhandener Befunde
- modernen diagnostischen und operativen Möglichkeiten
- enger Abstimmung mit einweisenden Ärztinnen und Ärzten
- zentraler Lage
- strukturierter Begleitung von der Beratung bis zur Nachsorge
Fachlicher Austausch als Teil spezialisierter Versorgung
Spezialisierte Medizin lebt auch vom fachlichen Austausch. In der Chirurgischen Innenstadtklinik Minden geben wir Erfahrungen aus der endoskopischen und minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie weiter und stehen zugleich im kollegialen Dialog mit Ärztinnen und Ärzten aus dem In- und Ausland.
So waren zuletzt zwei erfahrene Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie aus Griechenland zu einer Hospitation in Minden zu Gast. Unter der Leitung von Hasan Salheen, M.D., Ärztlicher Direktor der Chirurgischen Innenstadtklinik Minden (Bildmitte), erhielten sie Einblicke in endoskopische Eingriffe an der Hals- und Lendenwirbelsäule. Für uns ist dieser Austausch ein wichtiger Teil fachlicher Weiterentwicklung – mit dem Ziel, Erfahrungen zu teilen, Abläufe zu reflektieren und Patientinnen und Patienten sorgfältig zu beraten.
Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob eine bestimmte Behandlung für Sie geeignet ist, kann nur nach individueller Untersuchung und ärztlicher Beurteilung entschieden werden.







